Der Hochwasserschutz nimmt immer mehr an Bedeutung zu, die extremen Flutereignisse der letzten Jahre möchte schließlich niemand mehr erleben. Heftige und langandauernde Niederschläge sind Schuld daran, dass die Flüsse über ihre Ufer treten. Sie haben nicht mehr genug Rückhaltepotential und bedrohen somit anliegende Siedlungsräume der Menschen.

So bleibt nichts anderes übrig, als mit modernster Technik die Gebäude zu schützen. Mobile Hochwasserschutztechniken sind zunächst Klappen, Wehre, Schieber, Türen und Tore, die das Wasser abhalten sollen. Barrieren aus Dammbalken kommen ebenfalls oft zum Einsatz, sie stellen eine einfache, aber sehr wirtschaftliche Technik dar. Hochwasserschutzsysteme finden Sie auf der Internetseite www.hochwasserschutz.de, hier sind auch die verschiedenen Systeme beschrieben und ihre Einsatzgebiete dargelegt.

Das K-System

Dieses System ist nur eine Abkürzung, es bedeutet eigentlich Katastrophenschutzsystem. Dieses System erfordert keine baulichen Maßnahmen, es ist sofort einsatzbereit und hält Hochwasser bis zu einer Stauhöhe von 1.30 Metern zurück. Es ist flexibel und kann an jedem Ort sehr schnell eingesetzt werden.

Glaswände

Wände aus Glas sind nur in absoluten Ausnahmefällen zulässig, Glas ist für den Hochwasserschutz ungeeignet. Zu schnell ergibt sich ein Risswachstum und das Bauteil bricht. Es ist also immer die Genehmigung der obersten Baubehörde einzuholen, wenn Gläser im Hochwasserschutz eingesetzt werden. Privat kann dieser Baustoff sehr wohl verwendet werden, wenn keine öffentlichen Belange berührt sind, können Sie machen, was Sie wollen.